Geschichtliches

Geschichtliches


der Gemeinde Altaussee:
um 715:
 

Der Altausseer See entsteht - nach jüngsten Erkenntnissen - zufolge eines großen tektonischen Ereignisses.
 
um 800:
 

Erste Ansiedlung einer Bevölkerungsgruppe namensmäßig feststellbar (slawische und altdeutsche Flur- und Ortsnamen). Die Höhenlagen von Posern, Dietrichsreut und Lupitsch waren vermutlich die ersten Siedlungen.Die Missionierung und vermutliche Errichtung einer Kirche am Seeufer (als Nachfolger einer heidnischen Kultstätte) erfolgt vom Trauntal (Goisern ) aus.
 
1147:
 

Erste urkundliche Erwähnung der Salzgewinnung in Altaussee
("bei Ahorn").
 
ab 1211:
 

Bau der ersten hölzernen "Pipeline" der Welt (Soleleitung von Altaussee zu den Sudpfannen in Aussee über 6 km) ; Triftbarmachung der Traun.
 
um 1250:
 

Die Burg Pflindsberg wird erbaut.
 
 
1347:
 

Der Name Altaussee scheint erstmals in einem Urbar (Kloster Traunkirchen) auf: "...ein Gut zu Alten Awsse an der widem...".
 
1433:
 

Mehrmalige urkundliche Erwähnung der Kirche St. Ägid in Altaussee.
 
1506:
 

Kaiser Maximilian I. spendet der Kirche eine reichverzierte große Glocke (läutet noch heute); die gotischen Kirchenfenster stammen vermutlich von seinem Vater, Kaiser Friedrich III: um 1450).
 
1771:
 

Erhebung der Ägidius-Kirche zur Vikariatspfarrkirche.
 
1808:
 

Kaiser Franz I. besucht den Salzberg, Erzherzog Johann 1810, Erzherzog Karl 1812.
 
1847:
 

Der Dichter Joseph Christian Freiherr von Zedlitz - ein Freund Eichendorffs und Grillparzers - errichtet als erster Künstler "aus Liebe zur Natur und dem Entzücken über diese wunderbare Landschaft" sein "Seehaus" (ehem. Parkhotel).
Beginn der Sommerfrische bzw. des Tourismus im Ausseer-Land. Viele weitere Künstler folgen daraufhin seinem Beispiel.
 
1848:
 

Auf dem Gebiet der ehem. Grundherrschaft Pflindsberg wird neben anderen Gemeinden auch die politische Gemeinde Altaussee gebildet.
 
1854:
 

Der Komponist und Altausseer Kurgast Alexander Baumann unterlegt einem bereits anderweitig vorhandenen Lied den Text zum "I bin da Alt Ausseer Postillion".
 
1859:
 

Kaiser Franz Joseph I. lässt die Altausseer Kirche umbauen.
 
1885:
 

Errichtung eines Gasthauses in der Seewiese, Betrieb bis 1985.
 
1879:
 

Errichtung der Volksschule in Altaussee. Erste Renovierung im Jahr 1931. Umbau der Volkschule 1991
 
1938:
 

Das Ausseerland wird an das Land Oberösterreich angeschlossen.
 
1948:
 

Die Verwaltungsbehörden des Ausseerlandes werden von der Steiermark übernommen.
 
1956:
 

Errichtung der Gradieranlage (Dr. Aubell) Robot Salzbergarbeiter Altaussee
 
1960:
 

Kauf der 1884 errichteten Auspitzvilla durch die Gemeinde Altaussee mit einem Jahresbudget
 
1961:
 

1. Feuerwehrbierzelt beim Hofrat Wimmer
Renovierung und Umbau der Auspitz Villa unter Arch. Simonsberger als Kurhaus. Einbau des Trinkbrunnens und Verwendung der Glaubersalzquelle als Kurmittel
 
1969:
 

Errichtung des Musikpavillons durch die Musikanten und Salzbergarbeiter in Robot
Beginn der Kanalisierung in Altaussee
 
1970:
 

Errichtung des Heimatmuseums im damaligen Kurhaus 2. Stock.
Baubeginn der Loserstraße;
1972:
 

Bau des Volkshauses als Feuerwehrzeughaus Veranstaltungszentrum und als Turnhalle für die Volksschule.
 
1975:
 

Weiterführung der Loserstraße und Errichtung des Bergrestaurants.
 
1985:
 

Errichtung des Bauhofs in Lichtersberg 209.
 
1989:
 

Altaussee erhält das Prädikat "Luftkurort".
 
1991:
 

Auflassung der Volksschule Lupitsch
 
1993:
 

Übersiedelung des Heimatmuseums zum Steinberg
 
1994:
 

Die Kirche erhält 3 neue Bronze-Glocken, passend zur alten Glocke von 1506.
 
1994:
 

Die Gemeinde erhält ein neues Kur- und Amtshaus beim Kurpark.
 
1998:
 

Umbau des Jagdhauses Seewiese als Naturhaus und Jausenstation.
 
1998:
 

Seewiese EU gefördertes Projekt
 
1998:
 

Kirchenerneuerung durch Pfarrkirchenrat u. Spendengeldern aus der Bevölkerung
 
2003:
 

Wasserversorgung Errichtung des Hochbehälters Steinegger Neu
 

2004:

 


Baubeginn Kanal für die Ortschaft Lupitsch


07/2008:

Baubeginn beim Turnsaal für die Volksschule


07/2008:

Baubeginn J&F Gästehäuser beim Steinberg (160 Betten Hotel)