Burgruine Pflindsberg

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Erbaut um 1250 vom Salzburger Erzbischof Philipp von Sponheim als Bollwerk gegen die eindringenden Ungarn und zum Schutz des nahen Salzbergwerkes.

Später kam ihr als Grenzfeste und Wegsperre über den Pötschenpass große Bedeutung zu. Die Burg blieb aber immer nur ein fester Wehrbau, der zur Verteidigung, aber nie für eine Hofhaltung bestimmt war.

Unter den Habsburgern ging Pflindsberg in landesfürstlichen Besitz über. Mit der Verleihung der Gerichtsbarkeit an den Markt Aussee im Jahre 1409 erhielt die Burg eine neue Aufgabe; sie wurde Kerker und Hinrichtungsstätte für Verbrecher. 1516 wurde auch ein Ausseer, der Mitglied einer Mörder- und Räuberbande war, mit dem Strang hingerichtet.

1574 und 1575 wurde die Burg gründlich renoviert und auch eine Wohnung für einen Bergmeister der zugleich Kerkermeister war, eingerichtet. Im Jahre 1750 ging Pflindsberg  in die Staatsverwaltung über und 1755 verließ der letzte Bewohner, der Bergmeister Preßl, die Burg um in den Ort zu ziehen. Dem Volksmunde nach sollen ihn nächtliche Geister vertrieben haben.

Die Burg Pflindsberg wurde dem Verfall preisgegeben und war um 1780 bereits Ruine.

Im Jänner 2005 wurde die "Pflindsberg" unter DENKMALSCHUTZ gestellt

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